Immaterielle Objekte – Überlegungen zum ontologischen Status der digitalisierten Lebenswelt

20. Jänner 2020

Univ.- Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann
Institut für Philosophie

In dieser Vorlesungseinheit soll es vorrangig um die Frage gehen, welcher Status eigentlich den „Dingen“ zukommt, mit denen wir uns in einer digitalisierten Lebenswelt täglich, ja stündlich umgeben. Dass den Dingen des alltäglichen Gebrauchs wie Bilder, Bücher, Zeitschriften, Briefe, Schallplatten, Filme etc. zunehmend ihr Objektcharakter abhanden kommt (diesen als analog zu beschreiben und dem Digitalen entgegenzusetzen verkennt das Problem), wirft die Frage auf, um welche Art von Gegenstand es sich eigentlich handelt, wenn wir z. B. ein elektronisches Buch lesen, eine Musikdatei abhören oder Bilder auf Instagram betrachten.

Copyright: Heribert Corn, Zsolnay Verlag.

 short&sweet: Konrad Paul Liessmann im Kurzinterview